Mit Hoch­schul­mar­ke­ting früh­zei­tig Talen­te gewinnen

Hochschulmarketing Sprecher vor Studenten

Defi­ni­ti­on Hoch­schul­mar­ke­ting: Mar­ke­ting an Hoch­schu­len bie­tet Unter­neh­men die Mög­lich­keit, ziel­ge­rich­tet neue Mit­ar­bei­ter an Uni­ver­si­tä­ten und Hoch­schu­len anzu­wer­ben und ihren Bekannt­heits­grad durch Wer­be­maß­nah­men zu erhö­hen. Die früh­zei­ti­ge Kom­mu­ni­ka­ti­on zwi­schen Unternehmen

und Stu­den­ten ist wich­tig, um ein posi­ti­ves Arbeit­ge­berimage zu schaf­fen, was Stu­den­ten anspricht.
Das Ziel ist es, die Ein­stel­lung von Nach­­­wuchs- und Fach­kräf­ten zu sichern, um so die Leis­tungs­fä­hig­keit des Unter­neh­mens wei­ter vor­an­zu­trei­ben. Unter­neh­men, die High Poten­ti­als oder Spe­zia­lis­ten suchen, wer­den auf dem deut­schen Markt nur schwer fün­dig. Zu klein ist die Ziel­grup­pe, zu groß die Kon­kur­renz. Auch der demo­gra­fi­sche Wan­del for­dert sei­nen Tri­but. Um den­noch mit hoch qua­li­fi­zier­ten Talen­ten in Kon­takt zu kom­men, müs­sen sich Arbeit­ge­ber ins Gespräch bringen.

Hoch­schul­mar­ke­ting für Unter­neh­men ist heu­te eine ihrer wich­tigs­ten Auf­ga­ben. Aber wie gewinnt man jun­ge Talen­te, die noch mit den Her­aus­for­de­run­gen des Stu­di­ums beschäf­tigt sind? Und wel­che Maß­nah­men bie­ten ein sinn­vol­les Preis-/Leis­­tungs­­­ver­­häl­t­­nis?
An Hoch­schul­mar­ke­ting Ideen man­gelt es im Inter­net­zeit­al­ter sicher nicht. Das Enga­ge­ment in die­sem Bereich lässt sich rasch amor­ti­sie­ren, schließ­lich kön­nen hier­zu­lan­de in Uni­ver­si­tä­ten, Fach­hoch­schu­len und Berufs­aka­de­mien fast 3 Mio. Stu­den­ten ange­spro­chen wer­den. Dabei ist über die Kon­takt­auf­nah­me in den Sozia­len Medi­en, Stu­den­ten­wer­ken, Cam­pus­ma­ga­zi­nen, Print­me­di­en bis zu Fach­mes­sen alles möglich.

Wozu braucht man Hochschulmarketing?

Ein Hoch­schul­mar­ke­ting Kon­zept kann nur so gut sein, wie sei­ne Zie­le. Um die Auf­merk­sam­keit von Stu­den­ten und Absol­ven­ten auf sich zu zie­hen, ist nicht nur eine ziel­grup­pen­ge­rech­te Anspra­che not­wen­dig. Ein Unter­neh­men soll­te sich dar­über hin­aus als attrak­ti­ver und ver­trau­ens­wür­di­ger Arbeit­ge­ber darstellen.

Je bes­ser das Employ­er Bran­ding, des­to mehr Auf­merk­sam­keit zieht das Unter­neh­men auf sich. Vie­len Unter­neh­men fällt es schwer pas­sen­de und vor allem kom­pe­ten­te neue Arbeits­kräf­te zu fin­den, da auf­grund des Fach­kräf­te­man­gels heut­zu­ta­ge die Stu­den­ten die Wahl des Arbeit­ge­bers haben. Es ist also wich­tig, dass sich ein Unter­neh­men einen star­ken Mar­ken­na­men macht, denn nur so kann es sich von der Kon­kur­renz abhe­ben und viel­ver­spre­chen­de Talen­te für sich gewinnen.

Damit sich Auf­wand und Kos­ten loh­nen, muss klar defi­niert sein, wohin die Akti­vi­tä­ten füh­ren sol­len. Mit Hoch­schul­mar­ke­ting Maß­nah­men kön­nen z. B. die­se Zie­le rea­li­siert werden:

Image­ver­bes­se­rung des Unternehmens

Auf­bau eines Talentpools

Enga­ge­ment in der Studentenförderung

Per­so­nal­su­che und dau­er­haf­te Mitarbeiterbindung

finan­zi­el­le Unter­stüt­zung von Studenten

Mar­ken­stär­kung

Hoch­schul­mar­ke­ting Instru­men­te für jedes Budget

Eini­ge Erfolg ver­spre­chen­de Per­so­nal­mar­ke­ting Instru­men­te für Hoch­schu­len stel­len wir Ihnen hier vor:

Job- und Personalmessen

Um die Prä­sen­ta­ti­on von Unter­neh­men für Stu­den­ten zu erleich­tern wer­den Kar­rie­ree­vents wie Job- und Per­so­nal­mes­sen ver­an­stal­tet. Die­se bie­ten Ihnen idea­le Vor­aus­set­zun­gen um poten­ti­el­le Kan­di­da­ten als zukünf­ti­ge Arbeit­neh­mer ken­nen­zu­ler­nen. Sie tre­ten in direk­ten Kon­takt mit den Stu­den­ten und kön­nen sich als viel­ver­spre­chen­de Arbeit­ge­ber präsentieren.

Eine Über­sicht über bevor­ste­hen­de Per­so­nal­mes­sen um ihr Hoch­schul­mar­ke­ting vor­an­zu­trei­ben fin­den Sie in unse­rem Arti­kel „Die wich­tigs­ten Per­so­nal­mes­sen 2020“.

Print­me­di­en – zurück in die Zukunft

Wer jetzt müde abwinkt, hat recht und auch wie­der nicht. Sich vor­zu­stel­len, dass Stu­den­ten außer­halb des Stu­di­ums zwi­schen Face­book und Twit­ter noch etwas auf Papier Gedruck­tes lesen, mutet heu­te fast anti­quiert an. Doch zählt man die Stun­den zusam­men, die ein Stu­dent in Vor­le­sun­gen, in der Men­sa, der Biblio­thek auf dem Cam­pus oder im Stu­den­ten­wohn­heim ver­bringt, wird deut­lich, dass er dort auch sehr gut erreich­bar ist. Print­me­di­en wie z. B. Pla­ka­te, Fly­er, Uni­ver­si­täts­zei­tung oder Pro­gram­me für Fach­mes­sen, die im täg­li­chen Umfeld des Stu­die­ren­den aus­lie­gen, wer­den bemerkt und bie­ten Diskussionsstoff.

Tipp: Anzei­gen in Stu­den­ten­ma­ga­zi­nen und auf Wer­be­flä­chen sind kos­ten­in­ten­siv und der Effekt ist schwer mess­bar. Im ers­ten Schritt las­sen sich die geplan­ten Akti­vi­tä­ten zum Hoch­schul­mar­ke­ting unkom­pli­ziert in den Sozia­len Medi­en testen.

Sozia­le Medi­en – Face­book, Twit­ter & Co. mar­ke­ting­ori­en­tiert nutzen

Unter­neh­men kön­nen über die Sozia­len Medi­en und Stu­den­ten­por­ta­le Infor­ma­tio­nen ver­tei­len, die inter­es­sier­te Stu­den­ten jeder­zeit abru­fen können.

Zum Social-Media-Mar­­ke­­ting gehören:

Dar­über hin­aus legen vie­le Stu­den­ten bereits wäh­rend des Stu­di­ums ein Pro­fil auf Busi­ness Por­ta­len wie XING oder Lin­kedIn und auf Sozia­len Medi­en wie Face­book an. Dort kön­nen Unter­neh­men Anzei­gen und Wer­be­ein­blen­dun­gen schal­ten. Bei Inter­es­se kann ein Stu­dent direkt über das Por­tal kon­tak­tiert werden.

Auch Job­bör­sen wie Mons­ter oder Step­stone sind ger­ne genutz­te Sei­ten, auf denen Pro­fi­le und Lebens­läu­fe hin­ter­legt wer­den können.
Der Mikro­blog­ging­dienst Twit­ter eig­net sich eben­falls bes­tens für Hoch­schul­mar­ke­ting und glänzt mit blitz­schnel­ler Verbreitung.

Tipp: Um Anzei­gen und Kon­takt­an­fra­gen in den Sozia­len Medi­en opti­mal plat­zie­ren zu kön­nen, emp­fiehlt es sich, zuerst über die Such­funk­ti­on nach der pas­sen­den Ziel­grup­pe zu suchen. Unter­neh­men, die Acti­ve Sourcing betrei­ben, erhö­hen ihre Chan­cen, hoch qua­li­fi­zier­te Talen­te vor den Mit­be­wer­bern zu errei­chen. Tipps und Tricks dazu haben wir Ihnen in unse­rem Arti­kel „Mit Acti­ve Sourcing wer­den Sie gefun­den“ zusam­men­ge­stellt.

Blogs und Vide­os – die Kunst der Selbstdarstellung

Auf You­Tube kön­nen poten­zi­el­le Arbeit­ge­ber Recrui­t­ing­vi­de­os über Unter­neh­men und Kar­rie­re­mög­lich­kei­ten hoch­la­den. Sie tref­fen damit den Nerv der Zeit. Denn statt lan­ge Tex­te zu lesen, sieht und hört sich die jun­ge Genera­ti­on lie­ber an, was das Unter­neh­men zu sagen hat. Dabei spie­len nicht nur For­mu­lie­rung und Inhalt wich­ti­ge Rol­len, son­dern auch Optik, Tona­li­tät und Atmosphäre.

Tipp: Beson­de­re Anzie­hungs­kraft üben ange­sag­te Influ­en­cer aus, die einem Video einen zeit­ge­mä­ßen Anstrich geben. Unter­neh­men, die den Ein­satz eines frem­den Influ­en­cers mit meh­re­ren Mil­lio­nen Fol­lo­wern scheu­en, kön­nen statt­des­sen eige­ne Mit­ar­bei­ter zu Influ­en­cern machen. Mit­ar­bei­ter, die in einem Sel­fie ganz natür­lich von ihrer Arbeit erzäh­len und wes­halb sie gera­de bei die­sem Unter­neh­men geblie­ben sind, wir­ken authen­tisch und kom­men gut beim Publi­kum an.

Blogs gehö­ren eben­falls zu den belieb­tes­ten Infor­ma­ti­ons­me­di­en. Unter­neh­men, die auf Ihrer Web­site eige­ne Blogs unter­hal­ten, kön­nen locker und per „Du“ über The­men rund um Kar­rie­re und Talent­pool infor­mie­ren. Auch fach­li­che News fin­den sich oft wieder.

Tipp: Unter­neh­mens­blogs und Recrui­t­ing­vi­de­os kön­nen für die­sen spe­zi­el­len Inter­es­sen­ten­kreis auf digi­ta­len Medi­en­wän­den auf dem Cam­pus oder in Stu­den­ten­wohn­hei­men wie­der­ge­ge­ben wer­den. Opti­mal ist dabei eine inter­ak­ti­ve Kom­po­nen­te, z. B. indem inter­es­sier­te Stu­den­ten sich per Video für den Talent­pool bewer­ben kön­nen. Auch eine redak­tio­nel­le Mit­ar­beit am Unter­neh­mens­blog wirkt verbindend.

Mes­sen und Spon­so­ring – Call to Action für Unter­neh­men Eine idea­le Mög­lich­keit für Stu­die­ren­de und Unter­neh­men, sich ken­nen­zu­ler­nen, sind gemein­sa­me Veranstaltungen.

Dazu gehö­ren beispielsweise:

Vor­teil: Bereits beim ers­ten Kon­takt kön­nen Stu­die­ren­de direkt in den Talent­pool auf­ge­nom­men werden.

Tipp: Wer die nicht uner­heb­li­chen Kos­ten und den Auf­wand für das Ver­an­stal­tungs­ma­nage­ment scheut, kann sich auf das Spon­so­ring fokus­sie­ren. Unter­neh­men, die Frei­­zeit- und Sport­ver­an­stal­tun­gen auf dem Cam­pus oder in Stu­den­ten­wohn­hei­men finan­zi­ell oder mit Sach­spen­den unter­stüt­zen, wir­ken modern und engagiert.

Wel­che Bil­dungs­ein­rich­tung und Ziel­grup­pe sol­len es sein?

Ohne Hoch­schul­mar­ke­ting Kon­zept kein effi­zi­en­tes Per­so­nal­re­crui­t­ing. Klä­ren Sie im Vor­feld eini­ge Para­me­ter. Denn nicht jede Bil­dungs­ein­rich­tung bie­tet für Ihr Unter­neh­men die rich­ti­ge Ziel­grup­pe. Und nicht jede Ziel­grup­pe passt zu Ihrem Unternehmen.

Die­se Check­lis­te unter­stützt Sie bei Ihrer Planung:

  • Um effi­zi­en­tes Hoch­schul­mar­ke­ting zu betrei­ben, legen Sie zuerst das Anfor­de­rungs­pro­fil fest.
  • Möch­ten Sie die Maß­nah­men kurz- oder lang­fris­tig betreiben?
  • Wie hoch ist das jähr­li­che Zeit- und Kostenbudget?
  • Sol­len Ihre Mar­ke­ting­ak­tio­nen regio­nal begrenzt ablaufen?
  • Möch­ten Sie mög­li­che Talen­te direkt kon­tak­tie­ren (z. B. bei der Betreu­ung von Haus­ar­bei­ten) oder indi­rekt (z. B. in der Universitätszeitung)?
  • Möch­ten Sie auch Alum­ni, also Ehe­ma­li­ge, einbeziehen?
  • Prü­fen Sie das Bil­dungs­an­ge­bot der Uni­ver­si­tät, Fach­hoch­schu­le oder Berufsakademie.
  • Pas­sen die Stu­di­en­gän­ge zu Ihrem Anforderungsprofil?
  • Spre­chen Sie mit dem Büro für Öffent­lich­keits­ar­beit und recher­chie­ren Sie Infor­ma­tio­nen über die Qua­li­tät der Stu­di­en­gän­ge und der Absolventen.
  • Erfra­gen Sie Rah­men­be­din­gun­gen und Prei­se für cam­pus­in­ter­ne Wer­be­flä­chen bei den beauf­trag­ten Agenturen.

Hoch­schul­mar­ke­ting knüpft lang­fris­ti­ge Beziehungen

Zuge­ge­ben, ohne umfang­rei­che Vor­ar­beit und ein kon­kre­tes Hoch­schul­mar­ke­ting Kon­zept blei­ben Ihre Akti­vi­tä­ten oft ohne Erfolg. Beginnt ein Unter­neh­men jedoch früh­zei­tig sei­ne Ideen aus­zu­ar­bei­ten und umzu­set­zen, kön­nen die gewünsch­ten Talen­te erreicht wer­den. Mit lang­fris­ti­gen Akti­vi­tä­ten, die bereits vor dem Stu­di­um anset­zen, kön­nen sogar Schul­ab­gän­ger ani­miert wer­den, eine Bil­dungs­ein­rich­tung in der Nähe des Unter­neh­mens zu besuchen.

Fazit: Mit einem lang­fris­ti­gen Kon­zept, das Stu­den­ten und Absol­ven­ten anspricht, ermög­licht Hoch­schul­mar­ke­ting dau­er­haf­tes Per­so­nal­re­crui­t­ing auf hohem Niveau.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.

Menü