15 Tipps für mehr Bewer­bun­gen und den per­fek­ten neu­en Mitarbeiter

Sie haben gera­de zu wenig Zeit, sich alle wich­ti­gen Infor­ma­tio­nen durch­zu­le­sen? Kein Pro­blem! Ger­ne kön­nen Sie sich die Tipps als PDF down­loa­den und spä­ter ansehen.

Was ist nur los? 

Seit Jah­ren ver­zwei­feln Geschäfts­füh­rer, Per­so­nal­ab­tei­lun­gen, Recrui­ter und HR Mar­ke­ter an der Per­so­nal­su­che. Die Grün­de hier­für sind viel­fäl­tig und vari­ie­ren von Regi­on zu Regi­on. Des­halb haben wir hier 15 Tipps für mehr Bewer­bun­gen zusam­men­ge­stellt. Dar­un­ter auch ein ganz beson­de­rer Geheim-Tipp.

Einer der Grün­de mag sicher­lich der viel dis­ku­tier­te Fach­kräf­te­man­gel sein, Hand in Hand mit der aktu­ell nied­rigs­ten Arbeits­lo­sen­quo­te seit 20 Jah­ren. Mit nur 5,3 %[1] steht Deutsch­land im Ver­gleich zu vie­len ande­ren Län­dern her­vor­ra­gend da – für Arbeit­ge­ber ein Leid. In zahl­rei­chen Regio­nen (Augs­burg, Bam­berg, Ful­da, Heil­bronn, Lands­hut, Mün­chen, Nürn­berg, Pas­sau, Regens­burg, Würz­burg)[2] ist sogar von Voll­be­schäf­ti­gung die Rede.

Dabei gibt es auf dem Arbeits­markt zahl­rei­che hoch­qua­li­fi­zier­te Arbeit­neh­mer auf der Suche nach her­aus­for­dern­den Auf­ga­ben und vie­le jun­ge Men­schen mit dem Wunsch in ein Berufs­le­ben ein­zu­stei­gen, in dem Sie auf­ge­hen, einer Arbeit nach­ge­hen kön­nen, in der sie sich und Ihre Talen­te einbringen.

Pro­blem: Inter­es­san­te Arbeit­ge­ber mit ver­meint­lich attrak­ti­ven Stel­len und enga­gier­te Job­su­chen­de fin­den nicht zusammen.

„Aber wir plat­zie­ren unse­re Stel­len­an­zei­gen doch bereits auf einem moder­nen Jobportal!“

Es ist ein­fach das gewähl­te Streu-Medi­­um (Zei­tung oder  Online­por­ta­le) für das Schei­tern einer Stel­len­an­zei­ge ver­ant­wort­lich zu machen. In vie­len Fäl­len trifft exakt die­ses Argu­ment auch zu. Meist sind es jedoch ganz ande­re Grün­de, die eine nied­ri­ge oder womög­lich gegen Null lau­fen­de Bewer­ber­ra­te bewirken.

Der eigent­li­che Haupt­grund: Vie­le Fir­men kön­nen Bewer­ber mit ihrer Stel­len­an­zei­ge, ihrem Image und ihren Ange­bo­ten nicht überzeugen.

Wor­an liegt es, dass eine Stel­len­an­zei­ge Bewer­ber trotz eigent­lich attrak­ti­vem Stel­len­an­ge­bot nicht überzeugt?

Die immer glei­che Standard-Stellenanzeige…

Wir alle haben sie schon tau­sen­de Male gese­hen: Stel­len­an­zei­gen mit Fir­men­lo­go, kur­zem Infor­ma­ti­ons­text zum Unter­neh­men, Beschrei­bung der zukünf­ti­gen Tätig­keit, Anfor­de­rungs­pro­fil an Bewer­ber, Ein­tritts­da­tum und Kon­takt­an­ga­ben für die Bewer­bung. Gut, kurz und knapp und im Grun­de aus­rei­chend. Doch die­se Art von Anzei­gen lang­wei­len vie­le Bewer­ber.

Zei­gen Sie in punc­to Mit­ar­bei­ter­su­che Enga­ge­ment. Las­sen Sie poten­zi­el­le Bewer­ber erken­nen, dass Sie in Mit­ar­bei­ter inves­tie­ren. Erstel­len Sie selbst etwas Krea­ti­ves oder geben Sie die Gestal­tung einer anspre­chen­den Anzei­ge in geeig­ne­te Hän­de.

Leuch­ten Sie mit Ihrer Stel­len­an­zei­ge aus der Mas­se, zei­gen Sie die Per­sön­lich­keit Ihres Unternehmens. 

Stay focu­sed!

Wenn Sie nun vol­ler Ehr­geiz in die Über­ar­bei­tung oder Erstel­lung einer neu­en Anzei­ge gehen, ver­ges­sen Sie einen wei­te­ren wich­ti­gen Punkt nicht: Auch wenn Sie durch vie­le Infor­ma­tio­nen vom Unter­neh­men über­zeu­gen möch­ten — schwei­fen Sie nicht ab. Legen Sie Ihren Fokus wei­ter­hin auf die Kern­the­men Ihrer Stel­len­be­schrei­bung. Auch für Smart­pho­ne Nut­zer soll­te die Anzei­ge (auf­grund der Dis­play­grö­ße) kurz­ge­hal­ten wer­den. Lan­ge Tex­te und aus­führ­li­che Beschrei­bun­gen des Arbeit­ge­bers oder der spä­te­ren Tätig­keit schre­cken oft eher ab. Nie­mand möch­te auf der Suche nach der wich­tigs­ten Fra­ge einen hal­ben Roman lesen, um letzt­end­lich dann im schlimms­ten Fal­le womög­lich gar kei­ne Ant­wort auf die­se zu erhal­ten: „Wel­che grund­sätz­li­chen Anfor­de­run­gen haben Sie an Bewerber?“

Blei­ben Sie fokussiert!

  • Was wird gesucht?
  • Wo ist der Standort?
  • Gro­be Stich­punk­te zur Tätigkeit
  • Gro­bes Anforderungsprofil

UND beson­ders wichtig:

  • ein per­sön­li­cher Ansprech­part­ner, am bes­ten mit direk­ter Durchwahl,
    E‑Mail-Adres­­se oder sogar mit Bild.

Der per­fek­te Bewerber

Natür­lich. Wir alle sind auf der Suche nach dem per­fek­ten Bewer­ber. Doch gera­de beim aktu­ell hart umkämpf­ten Arbeits­markt soll­te man sich nicht aus­schließ­lich auf die Suche nach dem Non­plus­ul­tra beschrän­ken. Schre­cken Sie Roh­dia­man­ten nicht durch ein uner­reich­ba­res Anfor­de­rungs­pro­fil ab. Hüten Sie sich außer­dem vor zu detail­lier­ten Tätig­keits­be­schrei­bun­gen. Die­se schre­cken inter­es­sier­te Bewer­ber oft schon beim Über­flie­gen der Anzei­ge ab. Häu­fig ent­steht eine unüber­wind­ba­re Hür­de, wenn ein Bewer­ber nicht zu 100 % auf die Anfor­de­run­gen passt.

Wägen Sie ab: Wie genau muss ein Bewer­ber auf die Anzei­ge pas­sen? Meist ist es gar kein Pro­blem nicht alle ange­spro­che­nen Fähig­kei­ten erfül­len zu kön­nen. Gewis­se Fer­tig­kei­ten las­sen sich schnell im neu­en Unter­neh­men erler­nen, aus­bau­en und erweitern.

Schre­cken Sie inter­es­san­te Bewer­ber nicht mit detail­lier­ten Grund­vor­aus­set­zun­gen ab und las­sen Sie Spiel­raum für Inter­es­sen­ten, die trotz sich unter­schei­den­der Grund­vor­aus­set­zun­gen ide­al geeig­net sein könn­ten, weil sie ande­re, gleich­wer­ti­ge oder gar bes­se­re, Fähig­kei­ten mitbringen.

Glän­zen Sie mit Extras

Machen Sie poten­zi­el­len Mit­ar­bei­tern Platz für die eige­ne Selbstverwirklichung.

Sie arbei­ten noch mit einer 40 Stun­de Woche? Sicher­lich bie­ten Sie dann die übli­chen Arbeits­zei­ten: Mon­tag bis Frei­tag von 08.00 bis 17.00 Uhr im Büro, eine Stun­de Mit­tags­pau­se. Der durch­schnitt­li­che Arbeits­weg beträgt zusätz­lich jeweils 30 Minu­ten. Dar­auf ist im Zeit­al­ter der wich­ti­gen Work-Life-Balan­ce nie­mand mehr scharf.

Arbeit­neh­mer sind sich mehr und mehr dar­über bewusst, was wöchent­lich 2 Stun­den Zeit für Fami­lie, Hob­by, pri­va­te Wei­ter­bil­dung oder schlicht­weg Schlaf bedeu­ten. Nicht umsonst ist heu­te sogar die 4 Tage Woche im Gespräch. War­um den­ken Sie nicht um und bie­ten Bewer­bern Home-Office oder eine 38 Stun­­­den-Woche? Ver­bun­den mit fle­xi­bler Zeit­ein­tei­lung haben Sie bei der Suche nach Bewer­bern bereits ein Ass im Ärmel.

Sie bie­ten Mit­ar­bei­tern die­sen Bonus bereits? Und dar­über hin­aus bie­ten Sie auch zahl­rei­che Wei­ter­bil­dun­gen im eige­nen Unter­neh­men oder unter­stüt­zen die­se finanziell?

Tun Sie das auch in Ihrer Stel­len­an­zei­ge kund – hier kön­nen Sie punkten!

Sehr attrak­tiv sind auch drei­zehn­te Monats­ge­häl­ter, Urlaubs­geld, Weih­nachts­geld, orga­ni­sier­te Essens­ver­sor­gung durch eine Kan­ti­ne oder Zusam­men­ar­beit mit Lieferanten. 

2 x 50 % = 120 % — Bie­ten Sie Teilzeitmodelle

Sie wün­schen sich für Ihre offe­nen Stel­len Voll­zeit­kräf­te, die ihr Know-How mög­lichst zu jeder Zeit in Ihr Unter­neh­men ein­brin­gen. Neue Stu­di­en aber haben erge­ben, dass Mit­ar­bei­ter, die in Teil­zeit beschäf­tigt sind, häu­fig weit effek­ti­ver arbei­ten, kon­zen­trier­ter Zie­le ver­fol­gen und ins­ge­samt zufrie­de­ner in Ihrer Anstel­lung sind. [3] Dabei ver­ur­sa­chen Sie – anders als land­läu­fig ver­mu­tet nicht mehr Per­so­nal­kos­ten.

Natür­lich. Zwei Mit­ar­bei­ter bedeu­ten mehr Ver­wal­tungs­ar­beit und Ein­ar­bei­tungs­zeit, doch schon im ers­ten Jahr rela­ti­viert sich die­ser Mehraufwand.

Sie fin­den kei­ne Mit­ar­bei­ter in Voll­zeit? Zie­hen Sie doch ein­mal alter­na­ti­ve Arbeits­­zeit-Model­­le in Erwägung.

Teil­zeit­mit­ar­bei­ter, die sich eine Stel­le tei­len kön­nen, ein wah­rer Gold­schatz sein. Im bes­ten Fall sor­gen Sie durch die höhe­re Anzahl an Mit­ar­bei­tern der­sel­ben Bran­che für intel­lek­tu­el­len Aus­tausch und einen wah­ren Boost in der Ideenentwicklung.

Selbst­ver­ständ­lich bie­ten nicht alle Arbeits­fel­der lang­fris­tig die Mög­lich­keit einer Anstel­lung auf Teil­zeit. Vie­le jun­ge, qua­li­fi­zier­te Arbeit­neh­mer sind jedoch bei­spiels­wei­se durch Fami­li­en­grün­dung oder ande­re pri­va­te Ein­schrän­kun­gen nur vor­über­ge­hend gezwun­gen weni­ger zu arbei­ten.  Häu­fig ver­birgt sich hin­ter einem Arbeit­neh­mer auf der Suche nach einer Teil­zeit­stel­le durch­aus das Poten­zi­al, lang­fris­tig einen Arbeit­neh­mer zu bin­den, der auch auf Voll­zeit auf­stockt.

Zei­gen Sie sich fle­xi­bel – Ihr Unter­neh­men zieht dar­aus Vorteile.

Auch Arbeit­neh­mer, die lang­sam das Arbeits­le­ben ver­las­sen möch­ten, bege­ben sich ger­ne in redu­zier­te Anstel­lun­gen, spä­ter oft in Alters­teil­zeit. Pro­fi­tie­ren Sie von viel Erfah­rung, Fach­kom­pe­tenz und per­sön­li­cher Lebenserfahrung.

Fan­cy oder verständlich?

Ken­nen Sie die deut­schen Bezeich­nun­gen für fol­gen­de Titel? Faci­li­ty Mana­ger, Sales Agent, Stock Rep­le­nish­ment Advi­ser – dabei han­delt es sich um Haus­meis­ter, Ver­käu­fer und Regal-Ein­räu­­mer. Natür­lich, die ers­ten Begriff­lich­kei­ten klin­gen anspre­chen­der. Nur stellt sich die Fra­ge: Nut­zen Arbeit­neh­mer auf der Suche nach einer Anstel­lung die­se Job­be­zeich­nun­gen? Gibt ein Haus­meis­ter tat­säch­lich Faci­li­ty Mana­ger in ein Such­feld ein? Weiß ein 16 Jah­re alter Jugend­li­cher, der neben­bei Rega­le auf­fül­len wür­de, das im Super­markt neben­an Stock Rep­le­nish­ment Advi­ser gesucht werden?

Bei der Arbeits­su­che in Online-Job­­­bör­­sen wer­den Stel­len mit kom­pli­zier­ten Titeln oft von pas­sen­den Per­so­nen über­se­hen oder als nicht pas­send bewer­tet, da der Titel schlicht­weg nicht wie­der­gibt, was die Stel­le aus­macht. [4]

Bei der Wahl der Job­be­zeich­nung für Job­por­ta­le soll­te man also dar­auf ach­ten, dass der Titel zwar nicht alt­mo­disch klingt, den­noch aber genau die Stel­len­aus­schrei­bung wie­der­gibt. Somit ist also Vor­sicht gebo­ten bei Head of XY oder Chief of was-auch-immer (CEO, COO, CIO, etc.)

Stu­dent, Gesel­le, Meis­ter oder Mas­ter? Suchen Sie auf der rich­ti­gen Party!

Wen suchen Sie? Um die rich­ti­gen Bewer­ber auf der rich­ti­gen Platt­form anzu­spre­chen, soll­ten Sie zuerst wis­sen, wo wel­che Ziel­grup­pe zu fin­den ist und wie Sie die­se am bes­ten erreichen.

Natür­lich. Sie kön­nen zwei völ­lig unter­schied­li­che Stel­len auf gut Glück der­sel­ben Ziel­grup­pe zei­gen und hof­fen, dass dar­un­ter für bei­de Stel­len Ide­al­be­set­zun­gen zu fin­den sind. Mehr Sinn ergibt es aller­dings Stel­len gezielt dort zu plat­zie­ren, wo die Chan­cen auf einen attrak­ti­ven Bewer­ber grö­ßer sind.

Suchen Sie also jeman­den der in Alters­teil­zeit bei Ihnen ein­steigt, so kann die Lokal­zei­tung durch­aus die rich­ti­ge Plat­zie­rung für Ihre Stel­len­an­zei­ge sein. Suchen Sie jedoch statt­des­sen einen Social Media Mana­ger oder einen jun­gen, moti­vier­ten und trend­be­geis­ter­ten Men­schen, so soll­te Ihre Anzei­ge sicher­lich in jedem Fall auch auf Social Media Platt­for­men wie Face­book oder Insta­gram zu fin­den sein. Gera­de jun­ge Por­ta­le beschrei­ten im Bereich Per­so­nal Recrui­t­ing neue und erfolg­ver­spre­chen­de Wege, die es sich aus­zu­pro­bie­ren lohnt.

Hal­ten Sie Schritt mit der Zeit!

Inner­halb der letz­ten 100 Jah­re hat sich viel ver­än­dert. Schwarz-wei­­ße Röh­ren­fern­se­her wur­den zu 3D Flat­s­creens in Kino­grö­ße, 30 PS VW Käfer zu 400 PS star­ken Wagen mit Spit­zen­ge­schwin­dig­kei­ten von über 300 km/h.

Ähn­lich rasant wie mit Fahr­zeu­gen geht, ins­be­son­de­re im letz­ten Jahr­zehnt, auch die Ent­wick­lung im Recrui­t­ing voran.
Bli­cken Sie in die Zukunft und gehen Sie mit der Zeit, um nicht von Mit­be­wer­bern auf der Suche nach Per­so­nal abge­hängt zu wer­den. Job­su­chen­de sind deut­lich offe­ner für Ver­än­de­run­gen als vie­le Per­so­na­ler. Nie­mand möch­te sich heu­te noch einen 50 kg schwe­ren Röh­ren­fern­se­her ins Wohn­zim­mer stel­len, wenn man statt­des­sen einen Flach­bild­schirm erwer­ben kann.

Social Media Recrui­t­ing ist vie­len Unter­neh­men noch fremd, für Job­su­chen­de jedoch schon mehr als präsent. 

Über Social Media Kanä­le errei­chen Sie als Arbeit­ge­ber Ihre poten­zi­el­len, pas­sen­den Bewer­ber genau dort wo sie sind. Auf Face­book, Twit­ter, Insta­gram, Xing, Lin­kedIn und weit­aus mehr Por­ta­len, die täg­lich von Mil­lio­nen Men­schen genutzt wer­den. War­ten Sie nicht dar­auf, dass Sich ein qua­li­fi­zier­ter Bewer­ber auf die Suche nach Ihnen macht – gehen Sie direkt auf ihn zu. Mit Social Media Anzei­gen spre­chen Sie Arbeit­neh­mer über­all und zu jeder Zeit an, denn das eige­ne Smart­pho­ne hat man stän­dig und über­all bei sich.

Acti­ve Sourcing – gehen Sie auf Bewer­ber zu

Ihre Bewer­bung ist gut plat­ziert, Inhalt und Optik sind makel­los. Den­noch tritt kein Bewer­ber mit Ihnen in Kon­takt? Dann haben Sie es viel­leicht auch mit der Beset­zung einer hart umwor­be­nen und sicher­lich schwer zu beset­zen­den Stel­le zu tun. Nun bleibt Ihnen nur noch eines: Akti­ves in Kon­takt tre­ten mit attrak­ti­ven Arbeit­neh­mernActi­ve Sourcing. Meist ist die­ses mit viel Auf­wand, Fach­kom­pe­tenz, Kos­ten und Zeit, aber  auch mit ziel­füh­ren­dem Ergeb­nis verbunden.

Mit Social Media Recrui­t­ing wen­den Sie bereits Acti­ve Sourcing Maß­nah­men an. Auf dem Markt fin­den Sie jedoch zahl­rei­che wei­te­re Mög­lich­kei­ten, um auf Arbeit­ge­ber zuzu­ge­hen, teils noch bevor die­se sich auf Arbeits­su­che befin­den. Erwä­gen Sie mög­li­cher­wei­se auch die Zuhil­fe­nah­me von Per­so­nal­ver­mitt­lun­gen oder Head­hun­tern.

Hal­ten Sie sich alle Türen offen

War­um immer nur einen Weg fah­ren? Sei­en Sie auf der Suche nach neu­en Mit­ar­bei­tern offen für eine bun­te Mischung aus Recrui­­t­ing-Stra­­te­­gien, zuge­schnit­ten auf die indi­vi­du­el­len Anfor­de­run­gen Ihres Unternehmens. 

Das Bud­get der Per­so­nal­ab­tei­lung für die Rekru­tie­rung neu­er Mit­ar­bei­ter soll­te des­halb mög­lichst fle­xi­bel gehal­ten wer­den. Las­sen Sie sich nicht auf fes­te Jah­res­ver­trä­ge ein, die Ihr gesam­tes Bud­get fres­sen, son­dern ach­ten Sie auf genug Spiel­raum und die damit ver­bun­de­ne Frei­heit, ver­schie­de­ne Optio­nen zu tes­ten und pas­sen­de Kanä­le aus­zu­wäh­len: Zei­tun­gen, unab­hän­gi­ge Job­craw­ler, inter­na­tio­na­le Por­ta­le, regio­na­le Anbie­ter (z. B. Job­su­che Regio­nal) – sie alle haben sicher­lich Ihre Daseins­be­rech­ti­gung. Nut­zen Sie ggf. neue Mög­lich­kei­ten wie Vide­o­stel­len­an­zei­gen, gehen Sie ggf. auf Mes­sen und nut­zen Sie öffent­li­che Wer­bung, wie z.B. das Radio.

Ziel ist es, für die jewei­li­ge Stel­le den bes­ten Weg zu wählen.

Las­sen Sie sich helfen!

Eine Mit­ar­bei­ter­su­che ist ver­bun­den mit viel Zeit und Arbeit der Per­so­nal­ab­tei­lung. Nicht umsonst haben sich zahl­rei­che Unter­neh­men auf die Per­so­nal­su­che spe­zia­li­siert. Out­sour­cen Sie die Suche nach geeig­ne­ten Mit­ar­bei­tern, wenn im eige­nen Unter­neh­men die Zeit fehlt. Ver­wen­den Sie spe­zi­el­le Bewer­ber­ma­nage­ment­soft­ware­sys­te­me oder gehen Sie auf HR Agen­tu­ren oder Per­so­nal­ver­mitt­ler zu, die Ihnen bei Bedarf Pro­zes­se abnehmen.

Stich­wort Employ­er Bran­ding — sind Sie attraktiv?

Neh­men wir an: Ihre Anzei­ge ist ein­wand­frei und nun auch per­fekt plat­ziert, der gewünsch­te Arbeit­neh­mer nimmt Sie wahr. Nun gibt es im Grun­de zwei Ausgangssituationen:

Wie beliebt ist Ihr Unternehmen?

Ken­nen Sie das Sprich­wort „Ist der Ruf erst rui­niert, lebt es sich ganz unge­niert.“? In der Arbeits­welt läuft es nicht ganz sprich­wört­lich. Ist der Ruf eines Unter­neh­mens als Arbeit­ge­ber erst ein­mal rui­niert, spricht sich dies oft rasant her­um. Die zukünf­ti­gen Stel­len­an­ge­bo­te kön­nen noch so attrak­tiv sein, Bewer­ber blei­ben den­noch oft aus. Jetzt muss sich ein Arbeit­ge­ber rich­tig Sor­gen um die Zukunft machen. Denn die Suche nach neu­en und guten Mit­ar­bei­tern gestal­tet sich mit einem schlech­ten Ruf näm­lich äußerst schwierig.

Machen Sie es von Anfang an besser!

Arbeit­neh­mer seh­nen sich nach einer Arbeits­stel­le in einem attrak­ti­ven Unter­neh­men. Lan­ge schon wur­de erkannt, dass das Image eines Unter­neh­mens dabei nicht mehr nur noch auf dem her­ge­stell­ten Pro­dukt oder der ver­kauf­ten Dienst­leis­tung basiert. Erfolg­rei­che Unter­neh­men set­zen mehr und mehr auf spe­zi­el­le Mar­ke­ting Kon­zep­te, die nicht nur das Ver­kaufs­pro­dukt, son­dern auch das Unter­neh­men selbst attrak­tiv dar­stel­len und sie ins­be­son­de­re als Arbeit­ge­ber gut aus­se­hen las­sen. Wovon hängt die Attrak­ti­vi­tät als Arbeit­ge­ber ab?

Wie stel­len Sie sich als Arbeit­ge­ber dar?

Wie schon erwähnt ent­steht ein guter Ein­druck bereits im ers­ten Kon­takt mit einem Unter­neh­men. Mit einer attrak­ti­ven Stel­len­an­zei­ge im Cor­po­ra­te Design kön­nen Sie schon ein­mal punk­ten. Dar­auf­hin folgt meist ein Besuch der fir­men­ei­ge­nen Web­site. Mit einem hoch­wer­ti­gen Kar­rie­re­por­tal (wel­ches auf der Fir­men­web­site im bes­ten Fall auch gut zu fin­den ist) und einer guten Dar­stel­lung von Extra-Leis­­tun­­­gen für Arbeit­neh­mer kön­nen Sie den Bewer­ber wei­ter von sich überzeugen.

Dadurch wird eine gesam­te Cor­po­ra­te Iden­ti­ty geschaf­fen, die allei­ne mit der Mar­ke poten­zi­el­le Bewer­ber anspricht und an das Unter­neh­men bin­det.  Vor­rei­ter auf die­sem Gebiet sind gro­ße Unter­neh­men wie BMW oder Goog­le. Eine Stel­len­aus­schrei­bung bei die­sen Gigan­ten ist allei­ne schon auf­grund der Mar­ke attrak­tiv. Hier pro­fi­tiert das Unter­neh­men als Arbeit­ge­ber von einem enorm guten Ruf. Jede Stel­len­an­zei­ge birgt fern Ihres tat­säch­li­chen Inhalts oder der Rah­men­be­din­gun­gen inner­halb einer Stel­le bereits eine gewis­se Attrak­ti­vi­tät. Allei­ne das Logo oder ein spe­zi­el­ler Slo­gan lösen die Asso­zia­ti­on zu posi­ti­ven Merk­ma­len wie einer guten Bezah­lung und Son­der­leis­tun­gen oder einem beson­ders ange­nehm gel­ten­den Betriebs­kli­ma aus. Schreibt Goog­le eine Stel­le aus, blickt nie­mand auf die Details – kommt man auch nur etwa in Fra­ge, bewirbt man sich auf die ent­spre­chen­de Stel­le und gerät in einen Pool zahl­rei­cher Bewer­ber. Der Arbeit­ge­ber pro­fi­tiert und schöpft sei­ne neu­en Mit­ar­bei­ter aus einem gewal­ti­gen Pool an Ange­bo­ten. Jun­ge Unter­neh­men haben die­sen Trend bereits lan­ge beob­ach­tet und set­zen heu­te schon in der Star­t­Up-Pha­­se von Anfang an auf Employ­er Branding.

Set­zen Sie also Ihren Fokus von Grund auf dar­auf, Ihr Unter­neh­men auch als Arbeit­ge­ber attrak­tiv zu ver­mark­ten. Nur so machen Sie qua­li­fi­zier­te Bewer­ber auf sich auf­merk­sam. Beden­ken Sie: Wie viel ist Ihnen ein guter Mit­ar­bei­ter lang­fris­tig wert?

Doch Vor­sicht!
Ach­ten Sie jeder­zeit dar­auf, kei­ne fal­schen Vor­stel­lun­gen zu wecken oder fal­sche Ver­spre­chen zu machen, die bei feh­len­der Umset­zung letzt­end­lich dazu füh­ren, dass die hüb­sche Fas­sa­de brö­ckelt und das Image des Unter­neh­mens leidet.

Set­zen Sie sich mit Ihrem bestehen­den Image auseinander

Bei der Job­su­che ist es wie bei der Suche nach einem guten Hand­wer­ker. Oft fragt man im Bekann­ten­kreis nach Emp­feh­lun­gen oder Erfah­rungs­wer­ten, um einen ers­ten Ein­druck zu erhal­ten und nicht erst selbst schmerz­li­che Erfah­run­gen machen zu müs­sen. Genau­so ver­hält es sich auch auf dem Arbeits­markt. Por­ta­le wie kununu.de sind dar­auf spe­zia­li­siert Arbeit­neh­mern die Mög­lich­keit zu geben aktu­el­le oder ehe­ma­li­ge Arbeit­ge­ber zu bewer­ten. Neben klas­si­schen Rah­men­be­din­gun­gen wer­den hier auch per­sön­li­che Erfah­run­gen mit Vor­ge­setz­ten und Mit­ar­bei­tern abge­fragt. Gera­de das Arbeits­kli­ma spie­gelt sich in den Dar­stel­lun­gen der aktu­el­len und Ex-Mit­­ar­­bei­­ter beson­ders gut wider.

Ana­ly­sie­ren Sie doch ein­mal Ihr Kununu-Profil

Set­zen Sie sich ggf. mit ange­spro­che­nen Pro­ble­men oder den Wün­schen Ihrer aktu­el­len Mit­ar­bei­ter aktiv aus­ein­an­der. Posi­ti­ve Stim­men über Ihr Unter­neh­men machen Sie als Arbeit­ge­ber gleich dop­pelt attraktiv.

Von Pon­ti­us zu Pila­tus – der Irr­lauf der Bewer­ber und Bewerberinnen

Sie haben den Bewer­ber nun tat­säch­lich über­zeugt eine Bewer­bung zu wagen? Jetzt kommt es drauf an. Sicher­lich haben Sie selbst schon ein­mal einen Bewer­bungs­pro­zess durch­lau­fen. Die­ser ist deut­lich län­ger als die ein­fa­che Ein­ga­be einer Such­an­fra­ge, einer fol­gen­den Bewer­bung und einer Ab- bzw. Zusa­ge durch das Unternehmen.

Was pas­siert tat­säch­lich im gesam­ten Bewer­bungs­ver­lauf? Wie gestal­ten Sie Bewer­bern ihren Weg vom Auf­fin­den Ihrer Stel­len­an­zei­ge bis zum tat­säch­li­chen Vorstellungsgespräch? 

Hier gibt es mehr zu beach­ten, als einem auf den ers­ten Blick klar zu sein scheint. Heu­te buh­len Sie häu­fig um ein­zel­ne Bewer­ber und dies bereits vom ers­ten Augen­blick der Bewer­bungs­pha­se an.

„Was wird aus mir?“ – Hal­ten Sie Bewer­ber auf dem Laufenden

Nur weni­ge Bewer­ber sen­den wahl­los Bewer­bun­gen ab, ohne dabei auf eine Ant­wort zu war­ten. Gehen Sie gut mit Ihren Bewer­bern um. Rich­ten Sie bei einer Viel­zahl an Bewer­bern eine Bestä­­ti­­gungs-E-Mail ein, die Bewer­ber dar­über infor­miert, dass die Bewer­bung ange­kom­men ist und vor allem ange­se­hen und berück­sich­tigt wird. Tei­len Sie im bes­ten Fall mit, wann der Bewer­ber mit einer ers­ten indi­vi­du­el­len Ant­wort rech­nen darf.

Blei­ben auch Sie am Ball!

Bei der Suche nach guten Bewer­bern müs­sen Sie selbst aktiv wer­den. Kon­zen­trie­ren Sie sich auf die­sen Pro­zess. Zögern Sie Bewer­ber­pro­zes­se nicht unnö­tig lan­ge hin­aus. Geben Sie Inter­es­sen­ten zeit­nah Feed­back zum aktu­el­len Bewer­bungs­stand. Eine Absa­ge oder Ein­la­dung zum Bewer­bungs­ge­spräch soll­te so bald wie mög­lich erfol­gen. Ken­nen Sie den War of Talents? Schon lan­ge sind Bewer­ber am län­ge­ren Hebel. Heu­te kon­kur­rie­ren gute Bewer­ber nicht mehr um attrak­ti­ve Stel­len­an­zei­gen. Viel­mehr ste­hen Unter­neh­men im Ring­kampf um qua­li­fi­zier­te Mitarbeiter.
Bei lan­gen War­te­zei­ten müs­sen Sie ein­kal­ku­lie­ren, dass ein guter Bewer­ber bereits wei­te­re Zusa­gen für Vor­stel­lungs­ge­sprä­che erhal­ten hat und Sie womög­lich bereits aus dem Ren­nen sind.

Ent­schei­den Sie sich

Fas­sen Sie die Ent­schei­dungs­pha­se mög­lichst kurz. Laden Sie vie­le Bewer­ber lie­ber zeit­nah ein, um zwi­schen Vor­stel­lungs­ge­sprä­chen und einer end­gül­ti­gen Ent­schei­dung nicht zu viel Zeit ver­strei­chen zu las­sen. Der Bewer­bungs­pro­zess dau­ert noch an? Infor­mie­ren Sie Bewer­ber, wann Sie mit einer Ant­wort rech­nen können.

Geheim-Tipp für Geschäfts­füh­rer & Recruiter

Wir sind über­zeugt von unse­ren Job­por­ta­len und davon, wie wir durch Social Media Recrui­t­ing qua­li­fi­zier­te Mit­ar­bei­ter für Sie fin­den. Per­sön­li­cher Kon­takt zu Ihnen, pro­fes­sio­nel­le Bera­tung zur Anzei­gen­ge­stal­tung und deren Inhalt, sowie vie­le Jah­re Erfah­rung im Social Media Mar­ke­ting & Recrui­t­ing machen den ent­schei­den­den Unterschied.

Unser Geheim-Tipp für Sie — Nut­zen Sie unse­re Erfah­rung für Ihre Personalsuche.

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Sie haben vie­les in der Hand

Letzt­end­lich sind es vie­le Fak­to­ren, die einen Ein­fluss dar­auf haben, ob eine Stel­len­an­zei­ge erfolg­reich ist. Nicht bei allen haben Sie die Mög­lich­keit ein­zu­grei­fen und etwas zu ändern. Dort, wo Opti­mie­rungs­mög­lich­kei­ten bestehen, soll­ten Sie jedoch ein­grei­fen, um Ihre Chan­cen auf dem Arbeits­markt zu erhö­hen, denn am Ende ist die Qua­li­tät Ihrer Mit­ar­bei­ter ent­schei­dend für Ihren Unternehmenserfolg.

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